Anzeige in der Ostthüringer Zeitung, 12.02.2016

healthcare and medical concept - two doctors with stethoscopes

Mit der Praxisübernahme in Greiz einen Traum erfüllt

­­Die aus Bulgarien stammende Ärztin Zdravka Vladimirova übernimmt am l. April die gynäkologische Praxis der Poliklinik Greiz-Neustadt.

Von Katja Grieser

Greiz. „Wir haben nicht damit gerechnet, so schnell jemand zu finden. Nun sind wir überglück­lich, dass Zdravka Vladimirova am 1. April bei uns anfängt, da­mit ein nahtloser Übergang ge­währleistet ist”, freut sich Katrin Galiläer, ärztliche Leiterin des medizinischen Versorgungs­zentrums Greiz-Neustadt, am Gartenweg 2 a. Vladimirova übernimmt die gynäkologische Praxis von Annegret Schmidt, die nach Weida wechselt.

Vladimirova ist promovierte Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe und hat sich nach ihrem Abschluss dazu ent­schlossen, ambulant zu prakti­zieren. „Das war eine gute Ent­scheidung. Denn bei der ambu­lanten Arbeit hat man die Chan­ce, drei Generationen einer Familie als Patienten zu haben: Oma, Mutter und Enkeltoch­ter”, erklärt die aus Bulgarien stammende Medizinerin, was ihr an der ambulanten Tätigkeit gefällt. Auf diese Weise sei es möglich, bestimmte familienty­pische Verhaltensweisen zu er­kennen, die möglicherweise auf die Gesundheit Einfluss haben. „Ich sehe den menschlichen Or­ganismus als Einheit von Kör­per, Geist und Seele und versu­che, alles zu betrachten”, erklärt Zdravka Vladimirova, die seit Jahren Kontakt zu deutschen Kollegen pflegt und sich neben schulmedizinischen auch mit al­ternativen therapeutischen Ver­fahren beschäftigt hat. Mit ihrer Tätigkeit in der Poliklinik Greiz- Neustadt biete sich die Möglich­keit, beides zu kombinieren. „Damit wird ein Traum für mich Realität”, freut sich die Ärztin auf ihre neue Aufgabe.

Derzeit stecken die Medizine­rin und ihre Familie mitten im Umzugsstress. Zdravka Vladi­mirova wird mit ihrem Mann, der in der Tourismusbranche tä­tig ist, und ihrem zwölfjährigen Sohn nach Greiz ziehen. „Es wird ein bisschen schwer für ihn, aber solange die Familie zu­sammen ist, ist alles gut”, sagt die Ärztin, deren älterer Sohn der­zeit in Köln Medizin studiert.

Katrin Galiläer ist froh, eine erfahrene Schulmedizinerin ge­funden zu haben, die sich zudem in Naturheilverfahren auskennt. „Und für die Patienten, aber auch für das Praxispersonal ist es wichtig, dass es nahtlos weiter geht”, so die ärztliche Leiterin und weiter: „Es stehen schon et­liche Termine für Frau Vladimi­rova im Kalender.”

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Katrin Galiläer (r.) begrüßt ihre neue Kollegin Zdrav­ka Vladimirova in ihrer

Praxis. Foto: Katja Grieser